Richtig gestapelt, schnell im Einsatz
austropack, Ausgabe 05/2007
 
   
Richtig gestapelt, schnell im Einsatz

Eine Lösung zur optimalen Lagerung ihrer Zillen suchte die Freiwillige Feuerwehr Walding. Die Aufgabenstellung war klar: Die Boote sind möglichst platzsparend zu stauen, müssen aber im Einsatzfall rasch und ohne viel Personalaufwand verfügbar sein. Die Umsetzung des innovativen Konzeptes erfolgte gemeinsam mit der Ingenia Krantechnik GmbH aus St. Florian. Das eingesetzte Leichtkransystem lieferte der Mannheimer Hebezeugspezialist SWF Krantechnik GmbH.

Das moderne Feuerwehrhaus der Freiwilligen Feuerwehr WaldingEin variables Regalsystem mit Lastenauszügen sorgt bei der FF Walding für die raumoptimierte Lagerung und schnelle Einsatzbereitschaft der Zillen

Ein variables Regalsystem mit Lasten­auszügen ermöglicht die raumoptimier­te Lagerung von insgesamt 10 Holzzil­len sowie einem Arbeitsboot, welches in Hochwassersituationen der Donau zum Personen- und Gerätetransport einge­setzt werden kann. Um die Zillen im Einsatzfall schnell und ohne großen Personalaufwand in Marsch setzen zu können, hat man mit der Anordnung der im Bootshaus beidseitig angebrachten Auszugregale nach dem "Schubladenprinzip" und dem Leichtkransystem ProfileMaster eine optimale Lösung gefunden. Die zuunterst gelagerten Boote sind auf frei verfahrbaren Wagen verlastet. Der Vorteil gegenüber dem Einsatz eines Flurförderfahrzeugs liegt im deutlich geringeren Platzbedarf in der Breite des Lagerraums, da mit dem Leicht­kransystem kein zusätzlicher Raum zum Rangieren beispielsweise eines Gabelstaplers beim Be- und Entladev­organg benötigt wird. Die Auszüge des flexiblen Regals ermöglichen zudem eine gezielte Entnahme des gewünsch­ten Boots und umgehen somit die Ab­lastung der Reihe nach von oben nach unten.

 

Das Leichtkransystem mit einer Spannweite von 5,3 Metern kann auf einer 7 Meter langen Kranbahn an jeder Position des Raumes eingesetzt werden. Ein Elektrokettenzug SKB von SWF Krantechnik mit ei­ner Traglast von 500 kg sorgt für die kraftsparenden Hubarbeiten. Die Versorgung des Hebezeugs mit 400 V wird mittels im Profil integrierter Flachkabel­stromzuführung sichergestellt. Sowohl die Katz- als auch die Kranfahrt wird durch das Ziehen bzw. Schie­ben der angehängten Lasten ermöglicht. Der SWF Elektrokettenzug kann mit einer zweistufigen Hubgeschwindigkeit von 8 m/min bzw. 2 m/min gesteuert werden. Zur Sicherheit der Anwender verfügt das He­bezeug über einen standardmäßig verbauten Not-Aus Taster an dem Steuerschalter.

 

Das Leichtkransystem ProfileMaster wurde von zwei Mitarbeitern der Ingenia Krantechnik an nur einem Tag montiert und in Betrieb genommen. "Mit einer breiten Auswahl an Profilen, Kurven, Weichen und Drehkreuzen bie­tet das System flexible Gestaltungsmög­lichkeiten", erläutert Walter Bötscher von der Ingenia Krantechnik. "Große Spannweiten sind sowohl als Einträger- ­und Zweiträgerausführung realisierbar. Aufeinander abgestimmte und vormon­tierte Komponenten erlauben geringe Montagezeiten und -kosten. Die op­timierre Aufhängungstechnik kommt mit nur wenigen Verbindungen zur Ge­bäudedecke zum gewünschten Ziel", so Bötscher weiter.

 

Das robuste Leichtkransystem Profile­Master ergänzt sich durch die Elektrokettenzüge Typ SK von SWF Krantech­nik. Der Anwender kann hier Traglasten von 125 kg bis zu 2.000 kg einsetzen. Generell sind Elektrokettenzüge aus Mannheim mit Traglasten bis zu 5.000 kg lieferbar. Die Hebezeuge sind wahlweise mit Schiebe- oder Motorfahrwerk ausgerüstet. Ebenso können die Hauptträger bei der Ein- bzw. Zweiträgeraus­führung mit Antrieben für die Kranfahrt motorisiert werden.

SWF Krantechnik GmbHBoehringer Str. 4D-68307 Mannheim
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