Ein variables Regal- und Leichtkransystem ermöglicht der Wasserwehr der Freiwilligen Feuerwehr Walding, Österreich, die raumsparende Lagerung ihrer Boote.
Die Wasserwehr der Freiwilligen Feuerwehr Walding, Österreich, konnte im kürzlich neu bezogenen Gerätehaus ein System zur raumsparenden Lagerung der Einsatzboot in Betrieb nehmen. Konzipiert und realisiert wurde das Projekt von einigen Kameraden der Wehr sowie dem Fördertechnik- und Anlagenbauprofi Ingenia Krantechnik aus St. Florian. Das eingesetzte Leichtkransystem lieferte der Mannheimer Hebezeugspezialist SWF Krantechnik.
RAUM SPAREN DURCH KRANTECHNIK
Ein varibles Regalsystem mit Lastenauszügen ermöglicht jetzt die raumoptimierte Lagerung von insgesamt 10 Holzzillen sowie einem Arbeitsboot, welches in Hochwassersituationen der Donau zum Personen- und Gerätetransport eingesetzt werden kann. Ebenso können beispielsweise mittels der Bugklappe Nutztiere von eingeschlossenen Bauernhöfen evakuiert werden. Die Feuerwehr Walding ist mit diesem Spezialboot dem Katastrophenhilfsdienst (KHD) angeschlossen. Um die Zillen im Einsatzfall schnell und ohne großen Personalaufwand in Marsch setzen zu können hat man mit der Anordnung der im Bootshaus beidseitig angebrachten Auszugregale nach dem "Schubladenprinzip" und dem Leichtkransystem ProfileMaster eine optimale Lösung gefunden. Die zuunterst gelagerten Boote sind auf frei verfahrbaren Wagen verJastet. Der Vorteil gegenüber dem Einsatz eines Flurförderfahrzeugs liegt im deutlich geringeren Platzbedarf in der Breite des Lagerraums, da mit dem Leichtkransystem kein zusätzlicher Raum zum Rangieren beispielsweise eines Gabelstaplers beim Be- und Entladevorgang benötigt wird. Die Auszüge des flexiblen Regals ermöglichen zudem eine gezielte Entnahme des gewünschten Boots und umgehen somit die Ablastung der Reihe nach von oben nach unten.



ROBUST BIS 500 KG
Das Leichtkransystem mit einer Spannweite von 5,3 Meter kann auf einer 7 Meter langen Kranbahn an jeder Position des Raumes eingesetzt werden. Ein Elektrokettenzug SKB von SWF Krantechnik mit einer Traglast von 500 kg sorgt für die kraftsparenden Hubarbeiten. Die Versorgung des Hebezeugs mit 400 V wird mittels im Profil integrierter Flachkabelstromzuführung sichergestellt. Sowohl die Katz- als auch die Kranfahrt wird durch das Ziehen bzw. Schieben der angehängten Lasten ermöglicht. Der SWF Elektrokettenzug ist mit zwei Hubgeschwindigkeitsstufen regelbar: 8 m/min bzw. 2 m/min. Das robuste Leichtkransystem ProfileMaster ergänzt sich durch die Elektrokettenzüge Typ SK von SWF Krantechnik. Der Anwender kann hier Traglasten von 125 kg bis zu 2.000 kg einsetzen. Generell sind Elektrokettenzüge aus Mannheim mit Traglasten bis zu 5.000 kg lieferbar. Die Hebezeuge sind wahlweise mit Schiebe- oder Motorfahrwerk ausgerüstet. Ebenso können die Hauptträger bei der Ein- bzw. Zweiträgerausführung mit Antrieben für die Kranfahrt motorisiert werden. Das Leichtkransystem ProfileMaster wurde kürzlich von zwei Mitarbeitern der Ingenia Krantechnik an nur einem Tag montiert und zum Betrieb freigegeben.