Hubwerküberwachung
dhf intralogistik, Ausgabe 3/2007
  Hubwerküberwachung vom Steuerschalter aus
   
Hubwerküberwachung

Für die Kran- und Hebetechnik bietet die SWF Krantechnik GmbH mit der elek­tronischen Hubwerküberwachungsein­heit NovaMaster eine interessante Lö­sung.

 

Der NovaMaster für die Elektroseilzüge Nova des Mannheimer Hebezeugspezia­listen erfasst alle hubwerkrelevanten Da­ten und erlaubt eine exakte, zuverlässige Berechnung der aktuellen Last am Haken. Gleichzeitig wird der Hubmotor ständig vor Überlastung geschützt. Darüber hin­aus wird permanent die "Sichere Betriebs­zeit" (SWP) errechnet. Mit der Überwa­chungseinheit können alle Hubwerkpara­meter ständig im Display am Steuerschal­ter - wahlweise mit Steuerkabel oder Funkfernsteuerung - vom Krananwen­der überwacht werden: sichere Betriebs­zeit, Starts total, Betriebszeit total, mitt­lere errechnete Last, sichere Betriebszeit der Hubwerkbremse und eventuelle Feh­lermeldungen.

 

Laut SWF schont der NovaMaster die Me­chanik und die Hubwerkbremse durch be­sonders sanftes Anheben und Stoppen der Last. Das Bremsen oder Beschleunigen er­folgt automatisch immer in der kleinen Hubgeschwindigkeit, wodurch die Hub­werkbremse entlastet wird. Der Verschleiß und damit verbundene Instandhaltungs­kosten werden minimiert. Kostenintensive Stillstandzeiten werden durch die längere Lebensdauer der einzelnen Hebezeugkom­ponenten reduziert.

Vorgerüstete Relaisausgänge bieten Mög­lichkeiten für weitere elektrisch gesteuer­te Zusatzfunktionen. Multifunktionsein­gänge für Überlastschaltpunkte oder Start-/Laufzeitzähler sind ebenfalls vor­handen. Speziell bei dem Start-/Laufzeit­zähler können neben dem Hubmotor auch die Katzfahr- und Kranfahrmotoren in die Überwachung integriert werden. Ein ana­loger Ausgang bietet Platz für den An­schluss zum Beispiel einer Großlastan­zeige im Spannungsbereich bis zu 10 V. Drei unterschiedliche Zwischenlasten sind je Hubwerk programmierbar. Für die Ver­wendung von Lastaufnahmemitteln ist ei­ne Schlaffseilfunktion mit Bypass vorge­sehen. Bis zu fünf Hubwerke lassen sich mittels CANBus-Funktion untereinander vernetzt und gemeinsam im Tandembe­trieb nutzen.

 

Die Lastmessung/-summierung erfolgt op­tional über Dehnmessstreifen oder mittels der Motorleistung. Das Display kann op­tional in der Steuertafel montiert werden, wobei dann die Lastanzeige (± 5 %) mit Tara-Funktion ausgestattet werden kann. Von der Steuertafel aus erfolgt auch das Programmieren des Krans sowie das Aus­lesen der aktuellen Betriebswerte. Dies ermöglicht eine schnelle und einfache Überprüfung der Krananlage vom Hallen­boden aus.
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